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Zwischen Städten und Stränden

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18. Februar 2019

Gestartet sind wir am Montagabend und Dienstagmittag gegen 13 Uhr landeten wir in Bangkok. Verwirrt durch welche Passkontrolle wir gehen sollten, bekamen wir unser Visa dann doch noch recht schnell. Für uns ging es dann mit dem City Train in die Stadt, da der Flughafen etwas außerhalb liegt. Im Anschluss war eine Busfahrt geplant, die uns in den richtigen Stadtteil bringen sollte. Doch nach einer kurzen Unterhaltung mit einem Einheimischen, der uns darauf aufmerksam machte, dass die Busse oft nicht an allen Stationen halten würden und wir besser eine Station weiter laufen sollen – Im Endeffekt sind wir komplett gelaufen und zwar 1,5 Stunden bei knapp 30 Grad. Haben aber schnell gemerkt das es nicht die falsche Entscheidung war, da wir den Bus ein paar mal zu Fuß eingeholt haben, bedingt durch die Rush Hour ging verkehrstechnisch nicht viel in der Innenstadt.

Das Hotel Rambuttri Village hatten wir gebucht, saubere Zimmer, freundliches Personal und sehr zentral gelegen. Zudem hatte das Hotel einen Pool auf dem Dach, was für uns schon ein kleines Highlight war, doch leider war es auch nicht sehr günstig.

Die Rambuttri Road, auf welcher unser Hotel war, ist eine kleine belebte Straße mit vielen Shops und vielen Garküchen. Unsere liebste von diesen Garküchen war direkt gegenüber des Siri Suvan Guest House Restaurant gelegen. Ganze Mahlzeiten im Thai-Style für 50 Baht (ca. 1,50 EUR) gab es dort in einem wirklich einzigartigem Ambiente, auf Plastikstühlen direkt an der Einkaufsmeile.

Ein paar Meter weiter befand sich die Khao San Road, die Partymeile von Bangkok für alle Touristen und Backpacker. Hier gibt es alles, von der Ping Pong Show über jede Menge Alkohol bis hin zu lauter Musik aus allen Läden. Leider versuchte eine Bar lauter als die andere zu sein und somit waren Unterhaltungen einfach unmöglich. Trotzdem war es ein schönes Erlebnis, jedoch ein großer Unterschied zu tagsüber, dort war die Straße eher ruhig und ganz entspannt. Um die Kultur nicht zu kurz kommen zu lassen, haben wir uns am letzten Abend noch den Königspalast angeschaut, sind mit einer Fähre über den nahe gelegenen Fluss gefahren und haben dort am Abend noch den Tempel Wat Arun besucht. Die Überfahrt hat uns wahnwitzige 4 Baht gekostet, was umgerechnet etwa 20 Cent sind.

Freitag morgen ging es für uns dann weiter nach Phuket mit dem Flugzeug. Wir haben uns entschieden dort nicht die typischen Touristenhochburgen zu besuchen sondern uns die Altstadt von Phuket anzuschauen. Wir haben uns ein traumhaftes Hotel rausgesucht, das seines gleichen sucht. Seine beste Zeit war wohl um die 1960er, die Lobby erschien noch in vollem Glanz, aber ab dem Aufzug wurde uns schon klar war wir zu erwarten hatten. Der Aufzug kam nach 5 maligem Drücken des Knopfes dann auch irgendwann, wir fuhren in die 5. Etage und suchten unser Zimmer. Als erstes bemerkten wir das kein Strom vorhanden war, eigentlich sollte alles mit dem Ablegen des Schlüssels in einem speziellen Fach aktiviert werden, funktionierte aber nicht. Nach einem kurzen Gespräch mit der Rezeption, kamen schon zwei „Techniker“ um Abhilfe zu schaffen, es wurde kurzerhand der Kontakt mit einem Draht überbrückt und schon hatten wir Strom. Die alte Klimaanlage war mit Tesa abgeklebt um vor dem anschalten zu schützen, die neue Klimaanlage war einfach auf die nächste Wand montiert worden. Die Badwanne war mit Panzertape geflickt und die Klobrille gebrochen. Wir haben es mit Humor genommen und und uns trotzdem ein paar entspannte Tage gemacht. Haben uns Phuket City angeschaut und sind zum Monkey Hill gewandert, wo wir 2 Km bergauf gewandert sind um ein paar Äffchen zu sehen.

Da wir jedoch nicht so viel anzuschauen hatten wie erwartet, haben wir unser tolles Domizil am Sonntag verlassen und haben uns auf den Weg nach Koh Phi Phi gemacht. Wir wollten endlich Strand und Meer sehen und dem Flair der Großstädte entkommen, also ging es Sonntag morgen für uns auf die Fähre und es begann unsere 2 Stündige Überfahrt………

Im nächsten Beitrag unsere Erlebnisse auf Koh Phi Phi und Krabi.

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